Sanfter Tourismus

Als das Rad ins Rollen kam
Baden-Württemberg feiert 200 Jahre Fahrrad

Baden-Württemberg stand schon lange vor Gottlieb Daimler und Carl Benz für fortschrittliche Innovationen im Bereich der individuellen Mobilität. In Mannheim, wo Jahrzehnte später das erste Automobil rollen sollte, bastelte der in Karlsruhe geborene Karl Drais an einer Laufmaschine auf zwei Rädern. 1817 stellte er sie mit einer legendären ersten Fahrt vor und meldete die später nach ihm benannte Draisine zum Patent an. Die Urform des modernen Fahrrads war geboren. Von Mannheim aus begann das Zweirad seinen Siegeszug rund um den Globus und wird bis heute millionenfach in aller Welt genutzt. Mit einem Reigen an Ausstellungen und Veranstaltungen feiert Baden-Württemberg 2017 diese epochale Erfindung.

Not macht erfinderisch
Es war eine Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt, die das Rad zum Rollen brachte. Dem Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien im April 1815 folgten auch in Deutschlands Süden verheerende Hungersnöte und ein „Jahr ohne Sommer“. Karl Drais suchte eine Alternative zum Pferd, das mangels Futter als Fortbewegungsmittel ausfiel. Seine Laufmaschine kam noch ohne Pedale und Kettenantrieb aus, brachte es aber auf eine beachtliche Geschwindigkeit: Auf seiner Jungfernfahrt von der Mannheimer Innenstadt zum Schwetzinger Relaishaus legte der Visionär innerhalb von knapp einer Stunde 14 Kilometer zurück und war damit mehr als doppelt so schnell wie die damaligen Postkutschen. Heute können Radfahrer die historische Erstfahrt auf der Mannheimer „Drais-Route“ nachempfinden.

Traumrouten durch den Süden
Seit Karl Drais kamen zahlreiche Rund- und Fernwege hinzu, die Baden-Württemberg zu einem idealen Ziel für Radurlauber machen. Vom kurzen Themenweg bis zum Single-Trail für Mountainbiker gibt es eine breite Auswahl an Wegen für jeden Anspruch. Besonders viel wurde im Vorfeld des Fahrradjubiläums landesweit in den Ausbau der zertifizierten Routen investiert. Heute haben Radfahrer zwischen Lieblichem Taubertal und Schwarzwald die Wahl aus insgesamt 12 Qualitätsrouten des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Während der Stuttgarter Reisemesse CMT, die vom 14. bis 22. Januar ihre Tore öffnet, kommt ein weiterer Landesradfernweg hinzu. Dann trägt auch der Donau-Radweg das Qualitätssiegel des ADFC.

Baden-Württemberg feiert Karl Drais und das Fahrrad
An Karl Drais und seine Erfindung erinnern in Baden-Württemberg im Jubiläumsjahr viele Ausstellungen, Festivals und andere Veranstaltungen. Noch bis 25. Juni zeigt das Mannheimer Technoseum die Große Landesausstellung "2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades". Vom 24. bis 28. Mai dreht sich bei den Heimattagen Baden-Württemberg in Karlsruhe alles um das Fahrrad. Auf dem Programm steht unter anderem ein Welttreffen historischer Fahrräder, zu dem Fahrradsammler aus vielen Ländern in die Geburtsstadt von Karl Drais reisen. In Mannheim wird neben zahlreichen anderen Feierlichkeiten vom 10. bis 11. Juni das Festival „Monnem Bike – wo alles begann“ gefeiert. Und in beiden Städten kann man sich bei Themenführungen zu Fuß oder per Drahtesel auf die Spuren des Fahrraderfinders begeben.

INFO
Eine Broschüre zu Geschichte und Gegenwart des Radfahrens in Baden-Württemberg kann kostenlos bestellt werden unter Tel. 01805 / 55 66 90 oder per E-Mail unter prospektservice@tourismus-bw.de.

Die Erben von Karl Drais
Tüftler aus Baden-Württemberg erfinden das Fahrrad neu

Das Fahrrad ist 200 Jahre nach seiner Erfindung durch Karl Drais in Baden-Württemberg präsenter denn je. Kreative, Bastler und Tüftler aus Deutschlands Süden haben sich dem Zweirad mit all seinen Facetten verschrieben und treiben es mit Erfindungen und Neuinterpretationen voran. Wir stellen sechs kreative Köpfe vor, die den Erfindergeist des Karl Drais fortleben lassen.

Marc Oliver Schwarz: Restaurierte Legenden
Was haben der Prinzenpalast in Bangkok und das Apartment eines Wallstreet-Bankers in New York gemeinsam? In beiden findet man Fahrräder von Marc Oliver Schwarz. Er restauriert legendäre Fahrrad-Modelle in seiner Werkstatt in Stuttgart und liefert sie an Kunden auf der ganzen Welt. Die Faszination für Rennräder stammt aus der Kindheit. Damals fing alles mit Radrennen an. Der sportliche Ehrgeiz verflog, die Leidenschaft fürs Schrauben blieb. So kam es, dass er sein modifiziertes Rennrad gemeinsam mit einem Freund in den Originalzustand zurück baute. Schnell kamen die Traumräder aus der Jugend ins Gedächtnis, die man sich damals so sehr gewünscht hat. Ehe er sich versah, standen 14 bestens restaurierte Rennräder in der eigenen Werkstatt. Via Internet waren die Raritäten schnell verkauft. Heute arbeitet er meist nur noch im Auftrag von Kunden, die mit den gesuchten Schätzen eine bestimmte Erinnerung verbinden. „Ich sage dann manchmal zu ihnen: Ich weiß nicht wie lange es dauert oder wieviel es kostet. Ich weiß nur, ich finde das Rad.“ Abschrecken lassen die sich meistens nicht. Der ideelle Wert überwiegt.
www.dacorsa.de

Stefan Eisen: Bambus auf zwei Rädern
Ein neues Fahrrad für die Tochter sollte es sein. Ein Bekannter brachte Stefan Eisen auf die Idee, dafür Bambus zu verwenden. Diesen besorgte er sich quasi vor der Haustür, in einem nahegelegen Bambusgarten in Karlsruhe. Das erste Rad entstand in der Garage der Eltern. Damit konnte er selbst die härtesten Kritiker überzeugen – die Freunde der Tochter. Davon angespornt, experimentierte der Karlsruher weiter mit Bambus und baute Räder für sich und seine Familie. Ein Zufall brachte den Autodidakt mit einer Journalistin zusammen, die mit einem Artikel über ihn und seine Bikes die „Bambushelden“ ins Rollen brachte. Nach einigen Rückschlägen und Fehlversuchen war Eisen bereit, auch Räder für Kunden zu bauen. Denn Bambus ist kein einfacher Rohstoff. Welcher von den über einhundert Sorten in Karlsruhe wächst, weiß er nicht. Wichtig ist nur, dass es damit funktioniert. Die Herstellung, vom Ernten bis zum fertigen Bike, dauert etwa zehn bis zwölf Wochen. „Meine Bambusräder sind für Menschen, die sich mal etwas Besonderes leisten wollen“, sagt der Tüftler.
www.bambusheld.de

Uli Fahl: Die Leichtigkeit des Bikes
Uli Fahl, Gründer von Tune, ist eigentlich gelernter Chemiker. Gleichzeitig ist er leidenschaftlicher Sportler. Zu den Klettertouren in seinen Zwanzigern startete er oftmals mit dem Fahrrad. Unwegsames Gelände erforderte hier und da, das Fahrrad zu tragen. Der geborene Badener störte sich aber immer am hohen Gewicht der damaligen Mountainbikes. Eine Lösung musste her. Fahls Gedanke: Die Komponenten der Fahrräder müssen leichter werden. Da die Leichtbauwelle aber erst etwas später aufkam, musste der Badener selbst aktiv werden und konstruierte die ersten Produkte der Marke Tune: einen sensationell leichten Schnellspanner und Aluschrauben. Im Gründungsjahr 1988 traf er damit besonders bei den Mountainbikern den Nerv der Zeit und leistete Pionierarbeit im Leichtbau. Aus einem Bauernhaus in Südbaden trat das Unternehmen seinen weltweiten Siegeszug an. Das Geheimnis von Fahl: „Wer sich nicht bewegt, fällt um“. Was für Radler stimmt, trifft auch auf Tune zu. Innovative Produkte und kontinuierliche Weiterentwicklung halten die Marke nun schon seit 28 Jahren erfolgreich im Geschäft.
www.tune.de

Nico Netzer: Altes neu beleben
„Ich wollte ein Laden aufmachen, in den ich selber gerne gehen würde“. So weit so simpel, die Idee hinter Basement Bikes. Für Nico Netzer stand dabei der „Hilfe-zur-Selbsthilfe-Gedanke“ im Vordergrund. Wer sein Bike repariert bekommt, kann dabei zuschauen und erhält eine Erklärung – oder legt gleich selbst Hand an. Werkzeug händigt der Chef gerne aus. Vor seiner Selbstständigkeit hat der Veloliebhaber in Radläden gejobbt. „Die hatten da meistens wenig Lust, was zu reparieren. Die wollten lieber ein neues Rad verkaufen“, erklärt Netzer. Alle Räder, die der Mannheimer verkauft, sind gebraucht. Für ihn ist der sentimentale Wert wichtiger als perfekte Funktion. Basement Bikes soll außerdem ein Treffpunkt für alle sein und Menschen in die Fahrradkultur einbinden. Deshalb ist aktuell ein Fahrradcafé in Planung, das den Laden und die Werkstatt ergänzen soll. Projekte liegen dem Schrauber: Für den 200. Geburtstag des Fahrrads 2017 tüftelt er an einem mobilen Fahrradkino. Das gesamte Equipment wird auf Fahrrädern transportiert und der für das Ausstrahlen eines Films nötige Strom durchs Treten in die Pedale erzeugt.
http://basementbikes.de

Wolfgang Renner: Das erste Mountainbike in Deutschland
Er war der Star der Radcross-Szene Ende der 60er Jahre. Er brachte das Mountainbike nach Deutschland. Er war der Erste, der mit dem Fahrrad die Alpen überquerte. Und er initiierte die ersten Deutschen Meisterschaften im Mountainbiken. Wolfgang Renner, geboren 1947 in Stuttgart, ist Pionier und Visionär der deutschen Radszene. 1976 wurde ihm angeboten, den Vertrieb des damals noch in Japan angesiedelten Herstellers Centurion zu übernehmen. Der Fahrradenthusiast sagte zu und wagte fünf Jahre später den Schritt vom Verkäufer zum Hersteller. Mit dem „Country“ brachte er 1982 das erste Mountainbike in Deutschland auf den Markt. Inzwischen gehört ihm die Marke Centurion mit Sitz in Magstadt. Die Liste der von Renner eingeführten Innovationen ist lang, aber dennoch bleibt der Schwabe bescheiden. Wolfgang Renner ist Biker durch und durch. Früher schnappte er sich sein Fahrrad, fuhr durchs Karwendel-Gebirge oder unternahm lange Touren mit Radfahrlegende Eddy Merckx. Und die Leidenschaft ist noch lange nicht verflogen: So geht es beispielsweise mit 69 Jahren noch zum Wüsten-Radrennen nach Jerusalem. „Sobald eine Startnummer am Lenker hängt, kommt der Rennfahrer durch, das bekomme ich nicht mehr raus. Dann lasse ich mich auch nicht abhängen.“
www.centurion.de

Gert Wiedemann: Therapiebikes von der Alb
Gert Wiedemann hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen mit Bewegungseinschränkungen wieder mobil zu machen. Angefangen hat alles vor über vier Jahren, als er Probleme mit der Hüfte hatte. Unzufrieden mit der damaligen Auswahl an E-Bikes, fing er an, Mountainbikes mit Hilfsmotoren auszustatten. Für eine Kundin mit Multipler Sklerose machte er sich auf die Suche nach einem speziellen Fahrrad und stieß auf Dreiräder, die auch mit Gleichgewichtsproblemen fahrbar sind. Inzwischen ist er Fachmann für Therapieräder und passt diese an die jeweiligen Kundenbedürfnisse an. Die schönste Erfahrung hatte Wiedemann mit einem Kunden, der im Rollstuhl saß und nach einem halben Jahr mit dem Spezial-Fahrrad wieder an Krücken gehen konnte. Angespornt durch derartige Erfolge, arbeitet er zusammen mit Therapeuten an einem eigenen Projekt. Dabei soll mit akustischen Signalen der Therapieansatz verstärkt werden.
www.alb-store.de

 

 

Wandern im Schwäbischen Albverein

Programme des Schwäbischen Albvereins Stuttgart-VaihingenEine Wandertour hält nicht nur fit, sondern schafft auch Gemeinschaft.
Wandern ist laut Definition »Gehen in der Landschaft«. Das klingt trocken, doch die weit verbreitete Freizeitaktivität bietet viel für Körper und Geist. Wandern ist nicht nur Training für die Muskeln, es entlastet auch die Psyche durch Zerstreuung in der Natur und den Aufenthalt in der Gemeinschaft. Wandern ist höchst abwechslungsreich und gesund. Dass sich Wandern nach wie vor wachsender Beliebtheit erfreut, zeigen zahlreiche Studien.
Laut einer Grundlagenuntersuchung des Deutschen Wanderverbands aus dem Jahr 2010 zählen sich 40 Mio. Bundesbürger zu den aktiven Wanderern, die regelmäßig oder gelegentlich laufen. Zu den zentralen Wandermotiven zählen Naturerlebnis sowie Regeneration und Bewegung. Drittwichtigstes Motiv sind der Untersuchung zufolge die sozialen Kontakte. »Die Möglichkeit, andere Menschen kennen zu lernen und mit ihnen gemeinsam aktiv zu sein, ist ein bedeutendes Wandermotiv«, erklärt Dr. Hans-Ulrich-Rauch-fuß, Präsident des Schwäbischen Albvereins. Innerhalb einer Gruppe sei es zudem leichter, sich aufzuraffen und aktiv zu werden. Darüber hinaus vermittle gemeinsames Wandern vielen Menschen das besondere Gefühl von sozialer Eingebundenheit.
Körperliche Bewegung ist demnach nicht nur gut für Knochen, Herz und Kreislauf, sondern fördert vor allem auch das mentale Wohlbefinden. Wandern wirkt positiv auf Körper, Seele und Geist. 90 Prozent fühlen sich insgesamt nach dem Wandern wohler. Die 570 Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins werden diesen Ansprüchen gerecht, indem sie in ihren Jahresprogrammen regelmäßige, geführte Wanderungen für alle Alters- und Anspruchsgruppen anbieten.
»Es gibt zwar einen harten Kern«, weiß ein dazu befragter Wanderführer des Schwäbischen Albvereins, »doch viele Neue kommen durch Mund-zu-Mund-Propaganda immer wieder hinzu«.
»Einkehren gehört zum Wandern dazu und ist für die Gemeinschaft von elementarer Bedeutung«, betont auch Albvereinspräsident Rauchfuß.
Die regelmäßigen Wanderungen der Ortsgruppen sind weder extrem anspruchsvoll noch langweilig. Man läuft zwei bis drei Stunden, macht zwischendurch Rast oder besichtigt eine Sehenswürdigkeit. »Solche Wanderangebote bieten eine gute Gelegenheit, um soziale Kontakte zu knüpfen«, davon ist Rauchfuß überzeugt.

Programme des Schwäbischen Albvereins Stuttgart-VaihingenDas Atelier Abt-Harrer gestaltet seit zwei Jahrzehnten für die Ortsgruppe Vaihingen-Rohr die umfangreichen Wanderprogramme und sonstige Drucksachen.
In Vaihingen-Rohr gibt es neben der allgemeinen Wandergruppe auch eine Senioren-Volkstanzgruppe, eine Senioren-Gruppe und eine Nordic-Walking-Gruppe. Die Albvereinler veranstalten viele Bus-Tages-Wanderungen, Freizeitwanderungen auch unter Einbeziehung des öffentlichen Nahverkehrs, Radwanderungen, Nordic-Walking-Treffen, Fahrrad-Wanderungen und mehrtägige Bus-Wanderfahrten. Weitere Infos.

 

Wellnesswald, Waldachtal-Lützenhardt, Foto: Brigitte Abt-HarrerNaturlehrpfade und Themenwege

Der Handwerksbetrieb Raisch Werbetechnik ist Spezialist für die Beschilderung von Themenwegen, Erlebniswegen und Naturlehrpfaden.
Auf seiner Internetseite informiert Peter Raisch unter anderem über einige von ihm beschilderte Pfade im Schwarzwald.

Für die Hinweis- und Erläuterungs-Schilder, Schau-Tafeln und Wegweiser verwendet der Meisterbetrieb beständige und nachhaltige Materialien. Zum Einsatz kommen zum Beispiel hochwertige, lackierte Alu Stelen, Sicherheitsglas, Rahmen in Edelrost, Schiefertafeln, Holzschilder und vieles mehr. Die Beschriftungen, Fotos und Grafiken werden über Sieb- oder Laserdruckfolien, in Laser-Gravur-Technik oder auch mit Klebebuchstaben aufgebracht.

Wellnesswald, Waldachtal-Lützenhardt, Foto: Brigitte Abt-Harrer
Weiterführende Informationen gibt es über entsprechende Links zum
Krabbenweg Waldachtal-Lützenhardt, Foto: Brigitte Abt-Harrer
Wellnesswald
Waldachtal-Lützenhardt

Eisvogelpfad
Seewald

Naturpfad Betzweiler-Wälde
Lossburg

Krabbenweg
Waldachtal-Lützenhardt

Natur-Lehrpfad Xanderklinge
Calw

Klilians Erzweg
Neubulach

Kirchweg
Dornstetten

Natur-Lehrpfad
Musbach

 

Nationalpark Schwarzwald, Foto: Brigitte Abt-HarrerDer neue Nationalpark Schwarzwald

Baden-Württemberg hat seit Januar 2014 seinen ersten Nationalpark / Erweiterung der naturnahen Urlaubsangebote

Er ist der erste seiner Art in Baden-Württemberg und der 15. Nationalpark in Deutschland. Am 1. Januar 2014 wurde der Nationalpark Schwarzwald ins Leben gerufen. Anlässlich der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB) wurde das Jahresprogramm des neuen Nationalparks der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das neue Großschutzgebiet umfasst 10.062 Hektar und erstreckt sich zwischen Baden-Baden und Freudenstadt auf zwei Teilgebieten entlang der Schwarzwaldhochstraße auf den Höhenrücken des Nordschwarzwaldes. Rund um den Hohen Ochsenkopf und den Ruhestein darf sich die Natur zukünftig weitgehend frei entwickeln, ohne dass der Mensch hier noch zu lenken versucht oder seinen Nutzen ziehen will. Der Nationalpark bietet aber nicht nur Tieren und Pflanzen eine Heimat. Auch Kinder und Erwachsene finden hier einen riesigen Lern- und Erlebnisraum.

Schon heute ermöglicht der Nationalpark seinen Besucherinnen und Besuchern einzigartige Naturerlebnisse: Sonnenstrahlen, die durch Baumkronen schimmernd auf den Waldboden treffen, Wasserplätschern, Vogelgezwitscher. Ansonsten Stille, Entspannung und der Duft nach Wald und frischer Luft. Besonders die weite Fernsicht in die Rheinebene und über die Hügelketten des Schwarzwaldes verleiht dem Nationalpark einen unvergleichlichen Charakter.

Der neue Nationalpark SchwarzwaldIm Nationalpark Schwarzwald lassen sich die Unterschiede von ursprünglicher Natur und Kulturwald sowie spektakuläre Naturereignisse und eine spannende Artenvielfalt hautnah erleben. Eine der Hauptaufgaben des neuen Parks liegt darin, den Menschen diese Vielfalt und Ursprünglichkeit zu vermitteln. Deshalb steht der Nationalpark Besuchern nicht nur jederzeit kostenlos offen. Ein umfangreiches Begleitprogramm lädt außerdem dazu ein, den Wald und seine Bewohner gemeinsam mit den geschulten Mitarbeitern des Nationalparks vertiefend kennenzulernen.

Nationalpark Schwarzwald, Foto: Brigitte Abt-HarrerUnter dem Motto »Eine Spur wilder« bietet das erste Jahresprogramm der neuen Nationalparkverwaltung interessierten Besuchern ab sofort ein vielfältiges Angebot an Touren, Führungen und Informationsveranstaltungen. Im Mittelpunkt steht die Natur mit ihren komplexen Zusammenhängen, die den Teilnehmern lebhaft und anschaulich näher gebracht werden. Von Nachtwanderungen auf der Suche nach Eulen über Erlebnis-Touren am Wilden See bis hin zu Themenwanderungen zum Verhältnis von Kunst und Natur spannt das Programm einen weiten Bogen.

Bei insgesamt 283 Terminen ist für jeden Geschmack und für jedes Alter etwas dabei. Auch Familien mit Kindern kommen auf ihre Kosten: egal ob bei einer Erlebniswanderung, bei einer Fährtensuche im Schnee oder beim Nistkasten-Bauen. Dabei wird der Blick auch weit über den Tellerrand des Schwarzwaldes gelenkt: Berichte aus anderen Nationalparks dieser Erde, etwa in Indien, Brasilien oder China, runden das Jahresprogramm ab.

Mit seinem einzigartigen Naturerbe fügt sich der Nationalpark Schwarzwald in die bereits bestehenden Angebote für einen naturnahen Tourismus in Baden-Württemberg ein. Baden-Württemberg gehört mit seinen zahlreichen nachhaltigen, naturnahen und umweltfreundlichen Urlaubsangeboten zu den Vorreitern im Deutschlandtourismus. Im Rahmen des Projektes »Grüner Süden« werden die entsprechenden Angebote landesweit gebündelt und vermarktet. Dazu gehören neben vielen anderen auch das von der UNESCO ausgezeichnete Biosphärengebiet Schwäbische Alb und die sieben Naturparke vom Odenwald bis hinunter in den Südschwarzwald.

Weitere Informationen zum Nationalpark und zu naturnahen Urlaubsangeboten in Baden-Württemberg:
www.schwarzwald-nationalpark.de
www.tourismus-bw.de
Gesamtkarte

 

Urlaub in der „Schwäbischen Toskana“Urlaub in der „Schwäbischen Toskana“

Finden Sie Entspannung in einer sehr ruhigen Umgebung am Fuße der Alb in der „Schwäbischen Toskana“. Machen Sie Urlaub in der freundlichen Wachendorfer Ferienwohnung und genießen Sie die Vorzüge der Landschaft.

Die hell und voll ausgestattete 65 qm große 2–Zimmer–Wohnung liegt am Ortsrand von Starzach–Wachendorf. Sie hat einen separaten Eingang, Südterrasse und ist geeignet für 2 Personen.

Urlaub in der „Schwäbischen Toskana“Haus in der Röte
Fam. Betz-Haberstock
In der Röte 6
72181 Starzach-Wachendorf
Tel. 07478/913113
www.betz-haberstock.de

 

Übernachten in TübingenÜbernachten in Tübingen

Tübingen ist ein Fest für alle, die hier ein Wochenende verbringen oder länger Urlaub machen wollen. Immer neu, immer anders und überraschend ist der bunte Fächer an Möglichkeiten: von Stocherkahnfahren bis Kunsthalle, von Geschichte bis Zeitgeist, von Universität bis Handwerk."
Einen hervorragenden Platz zum Übernachten finden Kurz-Touristen bei der Gesangslehrerin Cornelia Blume, die im 1. Stock ihres Privathauses zwei geräumige helle Zimmer vermietet, eines mit Blick aufs Tübinger Schloss. Dazu bietet die Vermieterin Bio-Frühstück mit vielen selbstgemachten Köstlichkeiten. Das Blume-Haus ist ein Holzhaus, 1997 mit biologischen Materialien als Niedrigenergiehaus gebaut, mit Grasdach, Solaranlage, Regenwasserzisterne fürs Brauchwasser und einem kleinen Garten darum herum. Auf der Westseite des Hauses im ersten Stock befindet sich ein 18 m² großes Zimmer, hell, mit freiem Blick aufs Tübinger Schloss, auf der Ostseite ein zweites, 16m². Das sind die Zimmer, die Blumes Ihnen als Unterkunft für Ihren Aufenthalt in Tübingen anbieten. Bei längerem Aufenthalt können Sie Telefon- und Internetanschluss in Ihrem Zimmer aktivieren (auf eigene Rechnung - Telefon-/Fax-Gerät vorhanden) und Ihre Wäsche waschen lassen. In der Nähe des Hauses finden Sie Haltestellen dreier Buslinien, mit denen Sie rasch in die Innenstadt kommen, oder Sie benutzen das Hausfahrrad. Die Haltestellen sind maximal 5 Minuten zu Fuß entfernt. Blumes möchten die Zimmer nur an Nichtraucher vermieten. Die Übernachtung kostet 22 Euro pro Nacht, das Frühstück 5 Euro. Bei einem Aufenthalt von mehr als zehn Nächten vereinbaren die Vermieter einen Pauschalpreis mit Ihnen.

 

Domizil zwischen den Meeren, Husum, Eva und Wilhelm RouxUnd ganz oben im Norden: Das Domizil zwischen den Meeren

Für uns Baden-Württemberger ist es eine ganze Ecke hin, bis zu dem Land, in dem man sich nicht mit Grüß Gottle sondern mit Moin Moin begrüßt. Aber manchmal sollte man einfach Zeit am Meer verbringen.
Dem Ruf nach mehr Meer sind Eva und Wilhelm Roux gefolgt, als sie ihr Domizil vom schwäbischen Grosselfingen nach Schleswig Holstein verlegten. Vom schwäbischen Meer zum Nationalpark Wattenmeer in Nordfriesland ist es ein weiter aber lohnenswerter Weg. Die neue Heimat des Ehepaars ist vor den Toren der Theodor-Storm-Stadt Husum in der Mitte zwischen Nord- und Ostsee gelegen.

Die Region ist auch für Bahnfahrer, die auf klimaneutrales Reisen Wert legen, gut erreichbar. Der Bahnhof Husum ist ein bedeutender Knotenpunkt im nordfriesischen Eisenbahnverkehr. Dort kreuzen sich die Bahnstrecken Hamburg-Westerland, Husum–Kiel und Husum–Bad St. Peter-Ording. Mit viel Rückenwind lässt sich an der Nordseeküste auch wunderbar fahrradfahren. Ein großes Radwegenetz zieht sich durch die gesamte Region.

Husum ist auch die Messe-Heimat der neuen Energieformen. Seit über 25 Jahren ist es mit der Herbst-Messe HUSUM WIND der Treffpunkt und das Schaufenster der Windbranche, im Frühjahr informiert die Branche auf der NEW ENERGIE über erneuerbare Energien.

Egal ob Messe- oder Urlaubsgast, in den Ferienwohnungen und im Ferienhaus DOMIZIL ZWISCHEN DEN MEEREN (Ostenfeld) ist man hervorragend untergebracht. Die Ausstattung der 5o bzw. 100-qm-Wohnungen ist von erlesenem Geschmack, gepflegt und hochwertig. Mit zahlreichen Inklusivleistungen verwöhnen die Gastgeber ihre BesucherInnen.
Ein großer, neu angelegter Garten mit großem Teich, Strandkorb und Außenmöbeln zum Entspannen steht den Gästen mit zur Verfügung. Buchen kann man direkt im DOMIZIL ZWISCHEN DEN MEEREN (Neuigkeiten auf Twitter) oder auf den Portalen booking.com und tripadvisor.

DOMIZIL ZWISCHEN DEN MEEREN
Technische Betreuung CMS: Volker Bordon, www.vbo-online.de
Design und Redaktion: Brigitte Abt-Harrer, www.abt-harrer.de

 

© 1999 - 2017

 

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